Handelt es sich eigentlich um einen Film über Fiktion, ist die Realität nur Fiktion, oder ist Fiktion die einzige Realität? Es ist in Wirklichkeit die Geschichte eines Schauspielers (Bruno), der feststellt, dass er die Rollen, die er in der filmischen Fiktion spielt, auch in der Realität lebt, und zwar mit wenig Erfolg. Harte Rollen, so hart wie die Realität einer Großstadt, in der die Geschichte spielt, einer Stadt voller Konkurrenzkampf und Erniedrigung, Ausbeutung und Kommerzialisierung. Eine Realität, an der seine beruflichen Ambitionen, James Cagney nachzueifern, zerplatzen, der seine eheliche Ménage-à-trois mit einem Luxus-Covergirl (Ann) zerstört, der die künstlerischen Illusionen einer kleinen Schauspielerin (Doris) zunichtemacht, die vom Mythos der Ophelia besessen ist, aber gezwungen wird, am Set eines Pornofilms besessen zu werden, der einen alten anarchistischen Emigranten (Garibaldi) mit Schlägen in den Wahnsinn getrieben hat, der einen gelähmten, an den Rollstuhl gefesselten Mann (Joe) mit rachsüchtiger Wut verbittert hat, der die Träume einer Frau (Florence) zerstört hat, die überzeugt ist, dass sie auf den Flügeln ihrer Schönheit im Elend einer Tankstelle bis ans Ende der Welt fliegen kann... Inmitten der Gewalt des Kontextes gewinnen die Zärtlichkeit und Süße der Gefühle der Zuneigung, Freundschaft und Liebe, die trotz allem mal zwischen dem einen, mal zwischen dem anderen Charakter aufblühen, durch den Kontrast eine noch ergreifendere Klarheit und stellen die einzigen Oasen der Menschlichkeit in einer brutalen und bösen Welt dar. Aber handelt es sich hierbei um wahre Fälle oder um Trugbilder der Begierde, Illusionen des Scheins, Verfälschungen der Darstellung?
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