Allen Verführungskünsten widersteht die junge Römerin Franca. Deshalb wird sie von ihren Freundinnen ironisch "die Keusche" genannt. Erst plötzliche Not des Vaters zwingt sie, beim Gelderwerb weniger wählerisch zu sein. Franca wird Aktmodell in einer Kunstschule, hat nunmehr "aufgelockert" ein lesbisches Erlebnis, und beginnt eines Tages spontan als Freudenmädchen zu arbeiten. Im anrüchigen Bordell trifft sie alle Kavaliere wieder, die ihr vorher so ehrbar begegnet sind. Hier verkauft sie sich auch ihrem früheren Dienstherrn, einem Rechtsanwalt, dem sie sich einst so konsequent versagt hat. Aber jetzt ist sie schon ein ausgekochtes Luder geworden. Sie beherrscht perfekt alle einschlägigen Praktiken, die zwar nicht zur Seligkeit, aber zu Reichtum führen.
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