Eine englische Agentin wird in wichtiger Mission über einer malaysischen Insel von Japanern
abgeschossen. Sie verbirgt sich in einem Gefangenenlager. Einige Lagerinsassen stehen ihr feindselig gegenüber, aber die Offiziere decken sie. Die japanischen Bewacher aber schöpfen Verdacht. Tatsächlich gelingt es ihnen, die Agentin durch Zufall zu entdecken. Als die Frau vom japanischen Geheimdienst weggebracht und gefoltert werden soll, inszenieren einige Gefangene einen Aufstand, in dessen Verlauf die Agentin fliehen kann.
Diesem untypischen Film aus der Hammer-Produktion, der sich in der Tradition der Brücke am Kwai bewegt, gelingt es, die Isoliertheit und das Grauen in einem japanischen Kriegsgefangenenlager der „Gelben Hölle“ treffend und packend zu schildern. Die Helden des Films sind weit davon entfernt, Abziehbilder zu sein, die nur fragwürdigen Durchhalteparolen dienen. Vielmehr wird diese Episode am Rande des Zweiten Weltkriegs zur erschreckenden Parabel für die Unmenschlichkeit der Verhältnisse, die Menschen zu jener Zeit auf sich nehmen mussten.